schon nach einer woche kennt sich katrin besser als ich in porto alegre aus. ich bin buff. außerdem erklärt sie völlig betrunken taxifahrern auf deutsch wie es zu mir nach hause geht. “nein hier lang – und dann rechts … ach nein links stimmt, dass ist ja ne abkürzung”. haha wir waren am wochenende auch wieder reisen – dat leben is schön, ne!? hier noch mehr bilderschen:
Katrin: MORGEN bin ich da! Und ich bring noch ZWEI freunde mit!!!
Marina: OK. Ich freue mich!
Katrin (um 8:00 Uhr): DINGDONG
Nadiuzka: Marina?
Marina: Nadiuzka?
Nadiuzka: Marina?
Marina: Komm doch endlich rein!!!
Katrin: Hast du Sex? Bist du nackt?
Marina: Nein!
Nach sieben Wochen habe ich es doch tatsächlich geschafft und lade Bilder für die Öffentlichkeit hoch – toll! Aus Zeitgründen gibt es hierzu keinen fünf Seiten langen Text mehr wie bei der letzten Rundmail sondern erstmal nur Fotokommentare =D Ich liebe euch alle und denke an euch! (auch im Schlaf muahahahahaa)
lange her.
ich hab mich heute mit kai getroffen und das motivierte mich dazu, die letzten Monate hier Revue passieren zu lassen:
Oktober: ich beendete mein Praktikum im Wald erfolgreich und fuhr danach mit Andi nach Schlesien um Oma und Opas Elternhäuser zu besichtigen. Polen ist großartig, aber Emazipation schreibt man dort eher klein. Das Semester begann dann auch wieder, ich wurde 23, Stress wegen Uni, Musekonzert
November: Noch mehr Stress wegen Uni, Bildungsstreik, Dann flog ich nach barcelona und danach war ich auf Juist. Das war ganz schön gut beides.
Dezember: Es schneite. Sylvester war ich in Hamburg. Wo wart ihr?
Januar : Schnee. Ich habe Dahni getroffen und er hatte einen dollen Kater. Dagegen gabs Bier und ich zwang ihn auf Plastiktüten den Deich hinunter.
Februar: Arbeiten, Party, Labor. Hat ja nur 28 Tage
März: Das ist jetzt!
Kai, jetzt musst du auch was schreiben. Vom vegetarischen Essen im Steakhouse.
Was esst ihr so?
Küsschen
bin in MANAUS.
Ich befinde mich in Lima und habe hauptsaechlich Durst. Aus einem Gespraech mit Mitreisenden konnte ich entnehmen, dass sich eine Flasche Wasser in unserem Hostelzimmer befinde. Doch in unserem Hostelzimmer befindet sich derzeit ein brasilianisch-peruanisches Duo, welches scheinhbar auf Genitalpenetration aus ist. Was also tun?
Waehrend ich verdurst informiere ich mich gleichzeitig ueber Tropenkrankheiten. Malaria verlaeuft bei nichtimmunen Europaern meist toedlich. Die Aussichten sind rosig. Also waren wir in der Apotheke um Medikamente zu erhaschen: Malarone gibt es nicht in Peru, da es anscheinend zu gut fuer die dritte Welt ist. Also schlucken wir ab heute fuer 40 Tage Doxiciclina und zwar die billigste und dubioseste Sorte die wir finden konnten. Ich werde Tagebuch ueber unsere Koerperreaktionen und Ausscheidungen fuehren. Das Medikament hilft uebrigens auch gegen Akne, Clamydien, Syphilis, Diharroe uind Blaseninfektionen. Meine Pille verliert ihre Wirkung und ich darf nicht in die Sonne. Bueno, wie der Peruaner in seinen Bart nuscheln wuerde.
Ich kriege ausserdem dubiose E-Mails aus Australien. Daniel hat sich abgesetzt um Buttler zu werden und Pina ist nun ein Chauffeur. Lena lernt abenteuerliche Saetze dazu und es gibt generell keinen Sex an leeren Straenden. Ausserdem wurden Unmengen Fotos in einer Oper geschossen. Dabei wollte ich doch die Straende und diverse Nacktfotos sehen. Wenn ich schon nicht dabei sein kann weil ich ungluecklicherweise einen Kontinent vom Atlantik bis zum Pazifik auf der anderen Seite ueberquert habe. Schade.
Es geht also nach Amazonia. Nach Iquitos mit dem Flugzeug. Und dann ueber den Amazonas ueber die Grenze bis nach Manaus in Brasilien. Flug nach Sao Paulo, wo ich mich an den Strand absetzen will. ABER ich darf ja nicht in die Sonne. Ich schreibe nur so viel, weil ich Millionenlichtjahre kein Deutsch geredet habe und ich die Sprache doch so gern habe. Saudades. Und mein Spanisch laeuft sogar zu Hochtouren auf.
Ich liebe euch sehr.
Hallo Menschen!
Ich befinde mich gerade in La Paz in Bolivien auf vielen tausend Metern Hoehe. Alle anderen Austauschstudenten reisen im warmen Brasilien herum, treffen Menschen in Bikinis und feiern Karneval, ich bin aufn Berg mit 10 Grad und quasi karnevalfluechtig. Um Werbung fuer meinen grossartigen Blog zu machen: Anfang Maerz kommen wundervolle Fotos von meinen Reisen.
Als ordentliche Deutsche handele ich die Preise hier nach oben. Kostet ein Taxi 12 Bolivianos, dann will ich 15 bezahlen. Wir haben ausserdem eine 3 Tagestour durch die Salzwueste gemacht mit zwei Argentiniern und einem Freak. Ohne Fotos ist alles witzlos, aber in der Wueste kann man den Boden nicht vom Himmel unterscheiden, vllt auch wegen des Bieres. Wir waren ausserdem auf einem Berg 5400 ueber dem Meeresspiegel nahe La Paz wo ein Blitz in uns einschlug: Andres Haare standen zu Berge. Es existiert sogar ein Foto von mir und diesem Moment. Wir leben. Ich fuehle mich alt im Gebirge. Zehn Stufen einer Treppe und ich brauche ein Sauerstoffzelt. Ich bin immer mit meinem Picknickkorb unterwegs, deswegen. Bolivianerinnen tragen uebrigens wirklich diese Zylinderartigen Huete auf dem Kopf und sind extrem Fotoscheu. Ausserdem habe ich Kinder auf einer Rutsche gefilmt.
Ich kann es nicht lassen und muss die Toiletten in Bolivien harsch zu kritisieren. Niemand hat Klopapier auf dem Klo und die Kabinen sind extrem dreckig und hellhoerig. Ihr wisst was das fuer mich und mein Ego bedeutet. Ansonsten ist das Leben hier extrem billig: Hostel 5 Euro, Essen 3-5 Euro … Taxi quasi umsonst … wir leben doch recht koeniglich. Niemand hatte bis jetzt Spruehkot in der dritten Welt.
Gerade buchen Andre und ich einen Flug von Manaus nach Sao Paulo. Das heisst wir muessten um diesen Flug zu erreichen puenktlich ein Boot ueber den Amazonas nehmen und warum nicht aus Peru. Ist ja alles recht nah beieinander hier in Suedamerika. Das sind doch keine Distanzen!
Das naechste mal aus Peru und haut rein!!!
Eure Marina
Ich habe zunaechst eine ausserordentlich romantische Woche mit Andre in Sao Paulo und am Meer verbracht. Natuerlich haben sie dort eine Ferienvilla. Ich wurde beim Sex ueberrascht, habe einen Fahrschulwagen gegen einen Baum fahren sehen, war tagelang betrunken am Strand, hab ein Gluehwuermchen aus dem Pool gerettet, Touristenfotos vor von polizeilich abgefuehrten Leuten gemacht und eine brasilianische Grossfamilie kennengelernt. Ausserdem ist man ein besserer Mensch wenn man einen Ipod mit Videofunktion hat.

Ich mit Hasi Karsten. Wir machen Caipirinha fuer die Brasilianer mit steinzeitlichem Werkzeug.

Hier mein Kurs zum Thema Computer und Gesellschaft. Es geht bergauf.

Besoffen mit Freundin Bruna zu meiner rechten in einer Bar. Das war noch bevor Sie und Andre es fuer klug hielten ein Bild von der Wand zu stehlen vor den Augen des Wirts. Jetzt hat man Hausverbot.

Ich bin gegen den Kopf von Alexander gelaufen. Kann man auch sehen.

Boah ich werde bei der Geschwindigkeit des Internets hier grade so humorlos. Meine Lieblingsjungs Andre und Karstilein. Kai kennst du Karsten?

Im Park in Porto Alegre…

Silvester in Rio de Janeiro. HAHA!

Voellig besoffen und zernichtet an der Cococabana um acht Uhr morgens. Glorreich mit Bier.

Mit freunden zu bildungszwecken im Botanischen Garten.

Ich wusste bis zum letzten Tag nicht, dass ich den Franzosen mochte! Im Park.

Mehr Silvester in Rio.
An Weihnachten habe ich mit Oma, Opa, Kindern, Cousinen, Onkels und meiner Couchsurfing Familie in Floripa schameloenisiert. Ich habe sogar Geschenke angereicht bekommen: Parfum und Erdbeer-Body-Lotion. Geschlafen wurde in einem pinken Prinzessinenzimmer auf einer rosa Matratze. Dieses Erlebnis hat mich fuer immer veraendert! Sonst war ich mit Couchsurfern in einer Bar verabredet um zu Trinken, aber die Bar haben wir nie betreten weil schon vorher alle einen im Kahn hatten. Ich hab mich NATUERLICH zusammengerissen! Nur zum urinieren hat man angetaeuscht etwas aus der Karte zu bestellen. Danach schoen besoffen im Auto zum Strand gefahren und SO. Tagsueber habe ich eine leichte Sonnenbraeunung erzielen koennen.
Dann zaeck mal eben innerhalb von 20 Stunden mit dem Bus nach Rio gejettet. Silvester an der Cococabana. Wie gut das ich einen Rock anhatte, mit den Dixi-Klos hatten sie es nicht so. Der allgemeine Brasilianer geht lieber ins Meer zum pinkeln. Ausserdem habe ich mich erneut gefragt in was fuer einer Welt wir eigentlich leben, als um 3 Uhr schon die Musik ausgeschaltet wurde. Aber das Feuerwerk war knorke. Ich kann keine Fotos hochladen
. Spaeter.
Tobi soll ich deine Karte echt nach USA schicken?
Heute werden mich André und Oscar (Bettina, Oscar hätte übrigens gerne, dass du ihn besuchst!!! Du hast eine Küche und kannst in seinem Bett schlafen! – aber auch alle anderen deutschen Mädchen sind eingeladen! Das Bett ist überdimensional groß – ihr könnt auch in Gruppen anreisen – mit Reisebussen.) abholen um nach Floripa zu fahren. Natürlich ist mir erst gestern aufgefallen das ich ja auch irgendwo schlafen muss und nachdem ich Julia einfach nicht erreichen konnte, habe ich mich entschlossen Couchsurferin zu werden. Mit ein paar Tips von Einheimischen Chouchsurfen konnte ich den Kontakt zu Natália erschließen die mich bei ihrer Familie aufnimmt – für eine Woche. Haben die sich das gut überlegt? Werde ich Julia noch finden? Werde ich meine Pflegefamilie wiedersehen!? Wann werde ich Bier trinken!? Was schenke ich den Leuten zu Weihnachten? Haben Oscar und André mich vergessen!? Ich brauche einen neuen Bikini!
Gerade habe ich mir mit meiner unzuverlässigen Art überlegt einen wahnsinns Service anzubieten! Wenn ihr hier eure Adresse hinterlasst oder mir eine Mail an mthuns@tzi.de schickt, dann schicke ich euch VIELLEICHT eine Postkarte! Ja ist das denn nichts? Ein Schreiben von mir völlig besoffen aus Rio?!
Bis bald! Und frohe Weihnachten für euch alle! Liebe! Eure Marina!
Ein total gutaussehender, anderer deutscher Freund von mir hat sich total in einen WEIBLICHEN französischen Arsch und dessen Bewegungen … aufwärts, abwärts, recht und links – naaa … auch nach hinten un vorne – verliebt. 3 Stunden hat er mir davon erzählt, währenddessen ich versucht habe kein Würstchen zu essen. Ein weiterer Dialog war so:
Person X: “Deine Witze sind schrecklich!”
Person Y: “Du bist schrecklich!”
Rätsel: Welche Person war ich? Ja genau. Heute habe ich auch ein unglaublich schlaues Programm zum Thema Kollisions Detektion geschrieben. Es gibt einen Mauszeiger und ein Kästchen. Wenn man mit der Maus im Kästchen ist, dann sagt das Programm “drinnen” und wenn man mit der Maus nicht im Kästchen ist, dann sagt das Programm “draussen”. Danach schnell Daniel terrorisiert, damit er mich für mein selbstgeschriebenes Wahnsinnsprogramm lobt. Anschließend für Henne “Heute kann es regnen stürmen oder schnein” gesungen. Sehr kulturell alles: anwesend die Nationen USA, Brasilien, Schweden und Deutschland. Ist das nicht schön. Meinen Tutor Mark in Bremen habe ich auch bedroht.
Dann Urlaub geplant und Feierei. Wahrscheinlich geht es Mitte Dezember nach Florianopolis. Da sehe ich dann auch mein ehemalige Gastfamilie. Hihi. Und Surferboys, vielleicht auch diverse Seemänner. Mh, ich muss in die Küche zu Karsten, der schmiert Brote und ich habe Larica! Und Silvester in Rio de Janeiro. Karneval in Salvador. Das Leben ist schön. Wenn man Krösus wäre. Wo bleibt mein Öl!? Wieviele Jahre noch!?
Gute Nacht ihr Lieben. Langeweile habe ich vorerst nicht. Da Mädchen-Freundschaften hier eher auf Eifersucht beruhen habe ich nur wenige brasilianische Freundinnen. Haha. Mit einem Jungen zu reden ist anscheinend sehr freizügig von mir. Fast wie Sex
.
Hier noch ein Video was mir im Bezug auf mein geniales Programm eingefallen ist:
Ich liebe euch!
Marina
Ich gehe gleich auf ein Fest der Ausländer. Und so weiter aber zuvor muss ich euch unglaubliches zeigen! Wir hatten nämlich “etwas” Regen und Unwetter hier. 5 Tote gab es, der Verkehr lag brach. Statt einer halben Stunde hab ich zwei zur Uni gebraucht. Aber da war keiner aus meinem Kurs und das Licht war auch aus. Ich bin extra Barfuß gegangen weil das Wasser so hoch stand. Aber jetzt zieht euch das mal rein:
Und macht auch mal eine Bremerstadtführung! Da könnt ihr euch vertrauensvoll an Frau Lohse wenden jetzt! Hier ein paar Ausschnitte: [...] Finden Sie heraus, was die reichste Ente der Welt mit Karstadts Bewegungsmeldern zu tun hat. [...] Observieren Sie Gesche Gottfrieds allzu avantgardistischen Anwalt und tanzen Sie einen letzten Tango mit dem ersten bundesdeutschen Phantombild! [...]
Na das ist doch was!? Oder ist das nichts!?
Es darf gebloggt werden. Endlich mal wieder!
Heute endlich mal wieder einen ereignissreichen blogg-worthy Tag gehabt. Dabei ist es erst 13Uhr!
In aller früh den Weckservice gespielt. Das geht sogar, wenn man selber noch schläft! Ich bin so stolz auf mich!
Der Arzt erzählt irgendwas von nem eingeklemmten Nerv(”fahren sie LKW?”) und Reisen um die Welt(”nicht wundern, dass ich da nochwas aufschreibe, das können Sie bei den ganzen Reisen bestimmt gebrauchen!”) Das auch schon vor 9Uhr! Das ich so früh schon reden und sogar denken kann beruhigt mich!
Den Fressnapf gesucht. Und nicht gefunden(”Da ist einer bei dem Kreisel” O-Ton meine Schwester).
Auf dem Markt für den Hund Wurstabschitte bekommen. Und größtenteils selber gegessen! Die Speckschwate lies ich Luna, “da kann der Hund nen paar Stunden rauf rumkauen” sagte die Fleischwarenfachverkäuferin. Da hat der Hund wohl nicht zughört. Zwei Happen und sie war weg. Vielleicht hatte sie Angst, dass ich die auch noch esse?
Am Hafen gewesen und keinen Fisch bekommen. “So wenig jebbet nisch”…. wie hab ich das bloß die gefühlten 723 Male vorher gemacht?
Aber egal, ich hab ja Wurst!
Ein Sturm zieht auf!
Die Surfer fliegen übers, durchs, ins und unters Wasser!
Und was mache ich?
Drinne sein und versuchen zu lernen!
Na toll!
Ich kaue noch ein wenig auf der Speckschwate und bin glücklich!
P.S. Prüfung wurde verschoben!
Moin!
Ich lebe auch noch und melde mich hiermit lautstark zu wort. In Malmö kehrt der Winter ein. Es wird kalt und regnerisch und auch möchtegern-Schnee gab es schon. Kann natürlich nicht ansatzweise mit Pina mithalten, dafür ist es hier nicht ständig dunkel. Die letzten Wochen habe ich mein super Kinderquizspielprojekt zur perfektion vollendet (an dieser Stelle nochmal dicke Props an Marina für den Kran-Hintergrund) und dann rausgefunden, dass der Dozent keine Noten mag und ich eh ein A kriege.. wie dem auch sei, wer sich das ganze mal in bewegten Bildern angucken will schaut hier, wer selbst rausfinden will ob er dümmer ist als ein Zehnjähriger, kann das hier tun: windows, mac os, linux. Steuerung mit den Pfeiltasten.
Ausserdem bin ich umgezogen, nachdem mein ehemaliger Vermieter meinen Besuch aus Deutschland rausschmeissen wollte, weil ich ein schlechter Mensch sei
Meine neue Wohnung ist genau wie mein neuer Mitbewohner / Vermieter total knorke. Meine spanische Mitbewohnerin Itziar ist direkt mal mitgekommen, weil sie den anderen Vermieter auch nicht mochte. Nun sitzen wir hier in unserer Happy-end Wohnung und sind Glücklich. Mein Vermieter heisst Anders, ist 60 jahre Alt, grosser Fussball Fan und war mal Bassist in einer Blues Band. Er freut sich, dass ich mein Schlagzeug dabei habe, weil Musik ja wichtig sei und ist immer für ein lustiges Gespräch zu haben. Ausserdem trinkt er gerne Bier (das krasse mit 5%!!) und gibt mir davon auch immer mal eins ab – am liebsten natürlich bei einem schönen Fussballspiel (auch Werder) im Fernsehen. Morgen hat er ein Date mit einer Frau in die er 25 jahre verliebt war, aber die beiden konnten immer nicht weil sie jeweils einen Partner hatten. Nun sind sie allerdings frei und haben sich neulich wiedergetroffen. Dann kanns ja losgehen, Anders! Erstmal aber nur Mittagessen, kein Hotelzimmer, wie er betonte. Hier sind ein paar leider sehr schwammige Fotos von meinem Zimmer, Wohnzimmer, Küche und Terasse. Schade, dass Winter ist, sonst würde ich da ständig Parties machen.. aber auch so ist hier genug los in letzter Zeit. Anders findet das gut, er mag junge Leute.
Da ich jetzt nur noch einen Abendkurs und einen Schwedischkurs mache, habe ich insgesamt nicht mehr allzuviel zu tun. Das macht aber nichts, da es nächste Woche ja schon nach Russland geht. Am Montag fliege ich nach Stockholm, löffel noch eine Nacht mit Stefan um dann am Dienstag in Fähre nach Turku zu steigen. Nach einem romantischen Knutscher von Pina am Hafen (sonst gibts ärger!) gehts dann in den Bus nach St. Petersburg und von dort aus nach Moskau. Da wird gepichelt wie 10 Russen oder 90 Erasmus Leute (ist ja ungefähr äquivalent) und dann gehts wieder auf gleichem Wege zurück nach Turku, wo ich mich wohl abseile um noch einen Tag nackt mit Pina zu saunen, bevor ich dann fix nach Malmö zurück muss um Knut in Empfang zu nehmen, der mich an dem Wochenende mit einer Freundin besucht. WAS DA LOS?? Jede Menge. Und aus irgendeinem Grund ist dann auch schon Dezember und nicht mehr viel Zeit die mir hier noch bleibt.. Silvester gehts dann wohl ab nach Nottingham zu den Herren Landwehr und Scholz und danach..? Keine Ahnung
Wen soll ich noch besuchen? Anmeldungen bitte hier!
Da mein letzter Videoblog ja so erfolgreich war und ich natürlich liebend gern wieder einen Gastauftritt in dem des Tobias hätte, hier mein offizieller Videoblog Eintrag #2:
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Während André mir eine romantische Melodie auf der Guitarre darbietet lade ich Bilder hoch. Die von unserem Bulli-Trip nach Buenos Aires, Monte Video und irgend ein Strand … ich kann mich partout nicht an den Namen erinnern. Aber André weiß ihn: Punta del Este. Ich liebe euch! Eure Marina.
Da habe ich doch tatsächlich Prüfungsstress. Ich lerne Foliensätze auswendig – besser ich verinnerliche sie! Andere reisen nach Floripa, ich bleibe im 37 Grad warmen Porto Alegre ohne Erfrischung. Na, ich war ja jetzt auch schon in Monte Video und Buenos Aires. Da hat man ja auch eigentlich schon alles gesehen. Lieber lernen. Desweiteren bin ich auch sozial engagiert und mache die Deutsche Geschichte wieder gut. Ich denke Deutschland kann aufhören sich sorgen zu machen. Das wird schon wieder.
KATHA, was ist da los bei dir!?
Lebensfotos:

Im Boca-Viertel in Buenos Aires. Man muss überall ein Foto machen! (von rechts: Mikka (Fin), Ich, Anelise (Bra), Alex (Dt), Patrique (Dt))

Ich mit Idan aus Israel auf dem Bett! Im Hostel in Buenos Aires.

Standart. Aber wir sind ja zwei Süße!

Die Jungens! (von rechts: Patrique, Alex und Max)

Strandfotos machen generell neidisch. Ich kabbel mich mit Alex.

In unserem gemieteten VW Bus. Mir ist schlecht. Patrique hat ne Mandelentzündung und Fieber. Für Kai kommen natürlich noch exklusive Bulli Fotos sobald ich wieder ein fröhlicher Mensch bin.
Liebste Grüße aus Brasilien.
Ich möchte gerne wissen was da los war? Wer mag Kings of Lion? Warum hält mein Internetanbieter nicht zu mir? Und wieso ein UPLOAD? Warum Bittorent? Und wer ist Sony Music. Dann müssen wir jetzt ja schon wieder eine Spendenaktion aufrufen. Kai hat ja alles versoffen.
900 €
Ich hatte ein ganz wundervolles Wocheende. Ich war Tauchen im Wheeler Reef und beim Schiffswrack Yongala. Nachdem ich meine Angst überwunden hatte, war das echt wunderschön. So viele Fische, bunte Korallen, Seeschlangen, Haie, eine Schildkröte. Das war echt toll!!!
Ich habe meine erste Klausur geschrieben, gehe auf Barbeque-Partys auf denen die Leute solche Feuerspiele machen (das war cool) und Feiern mit Moni und Theresa und trinke im Privat-Pool von Bekannten, wie bei O.C.-California. Ich kuschel jetzt auch beim Schlafen mit Mädchen, Marina;) Hab schon mit Moni und Theresa gelöffelt und durfte jedes Mal der kleine Löffel sein:) Löffelst du auch mit mir wenn wir wieder da sind?
Grade liege ich etwas gelangweilt auf dem Sofa. Ich sollte eigentlich eine Hausarbeit schreiben, aber…
Gerade verschlang Marina ihren letzten Keks. Ich habe es live vefolgen können(oder müssen)!
Wie soll es mit der armen Dame nur weiter gehen? Sogar ihr Getränk ist alle.

Nun muss sie auch noch nach Argentinien. Dort ist das Essen günstiger!
Doch die Reise in das deutlich sicherere Buenos Aires ist leider sehr teuer!
Deswegen haben wir uns entschlossen eine kleine Sammlung für Marina zu starten. Wir haben schon mehrere großzügige Unterstützer(vielen Dank Papa und Mama Thuns) gefunden. Trotzdem benötigen wir noch weitere Mittel, die bei der Eingliederung dieses armen Mädchens in die neue Gesellschaft helfen werden. Auch kleine Spenden (ab 100€) sind gerne auf unserem Spendenkonto bei der Volksbank Tarmstedt willkommen.
Gerne werde auch Sachspenden angenommen.
Wenn nur jeder einen Liter Benzin zu ihrem alten Zuhause in die Bismarckstr 108 bringt oder sendet, dann haben wir im nuh genug zusammen, um uns ein Boot zu mieten und ihr das restliche Benzin für die Reise persönlich vorbeizubringen.
Ich habe ausgerechnet, dass wenn jeder der das hier liest, noch 12754 andere davon überzeugt und diese dann wieder je 3 von dieser wirklich guten Sache erzählen, bei denen wird dann nur eine Erfolgsquote von 19879% vorausgesetzt(Jeder von denen spendet 198,79 Liter), dann haben wir die nötigen Mittel für die Expedition
in nur 324,2Jahren zusammen.
Das muss doch machbar sein, oder?
Bitte Unterstützen sie uns bei dieser Aktion!
Spenden Sie jetzt!
Vielen Dank,
das Team von “Marinaspende e.V.”
Disclaimer:
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% werden 30% des gespendeten Treibstoffs wirklich in dem betroffenen Land ankommen. Dieses wird dann mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% zu 56% bei der Zielperson ankommen.
Wird diese nicht zügig gefunden, wird das gespendete Gut versoffen.
Geldspenden gehen komplett in Alkohol für den Verfasser. Wird am liebsten genommen!
Vater, wir haben Vögel im Innenhof die gurren! Und zwitschern – hier ist was los do! Gerade eben habe ich mit Daniel in alten Chatgesprächen gekramt und in nostalgischen Erinnerungen mit Lena geschwelgt. An Katha und Kai habe ich auch gedacht, aber das würde zu weit gehen…ich bin noch ganz wuschig!
Ein ernstes Gespräch mit Daniel:
Marina:
ja ich geh jetzt los
dahni:11.11.2008 11:28:57
ja du gehst jetzt los
Marina:11.11.2008 11:29:05
jaa geh ich
dahni:11.11.2008 11:29:10
jaa gehst du
Marina:11.11.2008 11:29:21
jaaa geh ich
Marina:11.11.2008 11:29:29
ach verdammt jetz hab ich die bahn verpasst
Bei Lena und mir gab es dafür mehr Romantik auf Spiekeroog

und auf Fuerteventura
Wie schön! Vor ein paar Tagen, Endrigo, Nadiuzka und ich führten gerade ein Mädchengespräch, da habe ich in Nadiuzkas Zimmer einen lampenverdächtigen Bausatz plus Werkzeug auf dem Boden endeckt. Eduardo hat nämlich vor eine Lampeninstallation in Nadiuzkas Zimmer zu konstruieren. Er möchte die Hauptlampe zunächst einmal vom Bett aus ausschalten können. Eduardo regt sich nämlich darüber auf, dass er wenn er schon müde ist nochmal aufstehen muss um das Licht auszuschalten: Abhilfe muss her. Da ihm aber das Licht zum “lernen” an der Decke zu hell ist möchte er auch, anstatt einfach eine Nachtischlampe einzukaufen, eine gemütliche Lampe direkt in das Bett integrieren. Ein Fön lag auch neben dem Werkzeug. Ich sehe Eduardo schon förmlich fönend in Nadiuzkas Bett sitzen und dabei das Licht königlich an und auschaltend einen Chimarrão schlürfen. Des Weiteren hat Eduardo bemerkt, dass sich die Guitarre in der letzten Woche nicht vom Fleck bewegt an. “Die hast du nicht bewegt” hat er angeprangert und auf die Guitarre gezeigt. “Doch” hab ich gelogen und “nein” hat er geantwortet. Jetzt weiß er also, dass ich nicht geübt habe. Ich werde kontrolliert. Trotzdem hat er mir letztens bei einem kleinen Smökerchen den Text von “Somewhere over the Rainbow” auf Portugisisch übersetzt und mich gefragt ob ich lieber Deutschland oder Brasilien kaufen will. Was soll ich denn mit den Ländern jetzt machen!? Ich habe ja beide gekauft. Da war ich wohl wieder zu gierig.
“War Hitler genial oder war Hitler nur eine Marionette?” haben der zutrauliche Alex und Jens-Michael gestern in meinem Zimmer erörtert. Heute morgen als ich leicht betrunken und verwirrt meinen Computer einschaltete war ich leicht schockiert: Griechisch. Warum? Auch das noch! Wer bin ich? Jens-Michael, der Schlingel, ist Halbgrieche und hat sich scheinbar heimlich an meinem Rechner gebildet. Da hab ich doch mal wieder einen über den Durst getrunken als ich ein Reise mit vielen Menschen nach Buenos Aires mitplanen wollte. Geplant haben wir eigentlich nur wer einen Führerschein hat und wer Geld bekommt und das man besser keine Drogen über die Grenze schmuggelt.
Ich erinnere mich dunkel daran von einem Mädchen ausgefragt wurden zu sein ob Jens-Michael mein Freund ist – und keine zwei Minuten nach meinem “nein” stand sie auch schon flirtend vor Jens-Michael. Ich hatte letztendlich nicht so viel Glück und musste neben einem Romänen auf einer Matratze auf dem Boden schlafen. Wir hatten beide rosa Decken zum Schlummern bekommen. Außerdem gibt es Videos wo ich gegen ein Rollo haue und auf Deutsch mit Spaniern auf der anderen Seite des Fensters rede. Sehen konnten wir uns nicht und verstehen auch nicht. Nichts ergab Sinn – nach dem Lesen einer Fachzeitschrift für junge Eltern planten der Romäne und ich lustige Flaschen mit Gesichtern zu basteln. Scheren habe ich freudestrahlen in einem diversen Regal gefunden. Leider wurde meine Geste mit den Scheren am Regal eher als bedrohlich vom Gastgeber interpretiert. Außerdem musste ich auf der Toilette lachen. Schön war auch der Teil zwischen Schlummern und Kneipe, als wir bei einer vermeidlichen Carol in der Wohnung zu Guitarrenmusik melankolische Lieder gesungen haben. Der Guitarrist war ein Jahr in Deutschland und ich durfte mit ihm zusammen “Mein Hut der hat drei Ecken” vortragen. Tosender Applaus.
Ich verstehe Paula. Ich verstehe fast alles was sie sagt, obwohl sie ja doch schneller redet als meine Schwester. Es ist so schön! Wir machen immer Popkorn und Tee und sie versteht Ironie. Uni ist langweilig. Laaaaaaaaangweilig. Ich will auch ein Katzenspiel bauen. Ich hab nichtmal eine Katze die auf meine Klamotten pinkelt. Außerdem hab ich mir Dahnis “Hallo” mindestens 500 mal hintereinander angehört.
Ich hab auch Jungs hier kennengelernt. Man kann hier einfach in die Disko gehen 5 Minuten reden, rumknutschen und dann zum nächsten. Bettina, dass wäre jetzt genau das richtige für dich! Das ist hier gar nicht verpöhnt. So macht man das. Neben Samba lerne ich nun auch Tango. Für “eine Deutsche” tanze ich ja doch sehr gut.
ich hoffe dass ich gleich abgeholt werde zum tauchen ein typ will mich mitnehmen hat er gesagt so ganz trau ich dem noch nicht… es bleibt alsospannend geruechte sagen er ist ein herzensbrecher und hat 1-3 verschiedene frauen pro woche marinschen das bricht all unsere rekorde da kann nur noch kadda mithalten und kai in seinen hochphasen. ich frage mich ob ich nummer 3 diese woche bin oder erst nummer 2 und wie viele frauen er vor mir schon mitgenommen hat zum tauchen. ausserdem habe ich ein angebot von einem jungen bekommen dass er immer mein grosser loeffel ist wenn ich will. das heisst ich habe erfolgreich mein leben geaendert und bin sehr stolz darauf
Er ist hinueber mein Computer. Er geht nicht mehr an!!!!!
Und das kreide ich euch! Nein Marina es ist mir egal, wenn du sagt ich bin fuer mein Leben selbst verantwortlich
;0
Okay es ist vermutlich nur das Netzteil und alles wird gut.
In Liebe
Ich bin SAUER!! Marina, wie konntest du mein Katzendesign entfernen.. nach Stundenlanger Aufopferung und einer unglaublichen Anzahl Katzenbilder die ich durchforsten mutze aehh musste, jetzt das!
Wie dem auch sei, was geschieht so in Schweden fragt ihr euch sicher… es brennt euch unter den Fussnägeln. Mein Aufenthalt hier wird zunehmend und abnehmend schwedischer. Nach einem schwedischen Barbecue bei dem meine Haare in lodernden Flammen standen (Anm. d. Autors: Fakten leicht ausgereizt), ein paar zufälligen schwedischen besoffenen bekanntschaften und der offiziellen bestätigung eines insiders, dass Markus Rosenberg nichts drauf hat, wurden in Stockholm die Sprachkenntnisse mal richtig ausgereizt! Mit Sätzen wie “ich spreche nur wenig Schwedisch” oder “Wir kommen alle aus Bremen, aber sie wohnt in Turku und er in Stockholm” habe ich die einheimischen meiner Einschätzung nach mehr als beeindruckt. So sehr, dass sie direkt zum Englischen wechselten
Stockholm war prima, meine kuschelgelüste sind bis aufs weitere minimal befriedigt (danke nochmal an Stefan “kleiner Löffel” Kaiserström) und ich kann eine weitere Stadt zur Liste der Städte hinzufügen, in denen ich fast jeder touristischen Attraktion entgangen bin… abgesehen natürlich von der Eisbar. Wir haben es nicht geschafft eines der Gläser an den Wänden festzufrieren, die Enttäuschung war gross. Freunde von Pina können sich hier eisige bilder ansehen. Ausserdem haben wir es nicht geschafft in diverse Clubs reinzukommen, weil Stefan nach 2 Bieren so besoffen wirkte, dass die Türsteher sich wunderten wie der junge Mann noch stehen könne. Wir fanden das lustig, Stefan nicht so
Pinas spanier Freunde sind auch ganz knorke.
Meine Mitbewohnerin und ich haben eine Periode der Abwesenheit unseres Unterdrückers aus Transilvanien genutzt um zu jeder Tageszeit verrückte Dinge in der Küche zu tun… wie: Kochen, essen trinken und reden! Fast schon eine richtige WG
Wir haben vor dieses verhalten beizubehalten, egal ob der dunkle alte Herrscher kommt und die Küchentür zumacht oder Hinweise auf Papierzettel schreibt
Bei einer WG von drei Menschen wäre das auch zuviel logistischer Aufwand, jedem einzelnen mitzuteilen, dass der Herd nach seiner Benutzung zu putzen sei.
In der Uni läuft dat… hab mal wieder eine Aufgabe bekommen wo ich mit Processing rumspielen durfte und habe dieses Sinnlose Spiel gebastelt: windows, mac os, linux. Gesteuert wird es – falls angeschlossen – von einem Arduino board mit einem lustigen drehnübbel (für Nerds: Potentiometer!). Funktioniert super, solange meine Projektpartnerin das ganze nicht gerade sabotiert. Ich glaube inzwischen sie macht das absichtlich… Vielleicht werde ich noch eine Version herausbringen, in der man auf Katzen schiesst
Zu guter letzt möchte ich den anderen technologisch natürlich in nichts nachstehen und habe mich nach meinem phänomenalen Audioblog ebenfalls an einen Videoblog herangewagt!! Web 5.0 quasi.
UPDATE:
Scheisse, ich konnts nich lassen anstatt zu schlafen, bastelte ich .. den.. .. CATShooter: windows, mac os, linux. Hahaha, Katzen sind so scheisse!
Reaktionen des Pöbels:
Thomas: “wenn du wieder kommst hau ich dir auf die zwiebel !!1″
Tobi: “hahaha, erstaunlicherweise hat mich das tatsächlich mehr gefesselt”
Marina: “CATSHOOTER
T FÜR ALLE!”
Philipp D.: “wtf
”
Paul: “Du hast nen Blog? O_o”
Henne: “trotzdem noch keine explosionen”
Göran: “da meine schüler eh nich kommen und ich gerade bezahlt nichts tue, kann ich auch bezahlt katzen schiessen”
Stefan:
“AAAHAHAHAHAHAAAAAAAA STIRB ALIEN-KATZE
NIMM DIESSSS
UND DASSSS
AAAHAHAHAHAHAAAAAAA”
-
Nach einer Anfrage von Pina (die eigentlich in Finnland wohnt), Stefan Kaiserström und Daniel Apkenson an Lena in Australien wurde auch mir in Brasilien folgendes entrüstendes Foto vom grausamen Sandsturm zugesendet:

Was ihr nicht wisst (so wurde mir zugetragen) ist, dass da hinten eigentlich eine Insel zu sehen ist. HA, das wollte ich niemandem vorenthalten! Hier noch ein normales Foto von Lena in einer Welle, damit ihr den Schock über den enormen Sandsturm verdauen könnt:

An dieser Stelle: “Hallo Stan!!” und damit zurück ins Studio.
Tobias (rrr) hat mich gerade dazu gebracht ein Video von mir zu drehen. Das kann der Mac ja! Ich lerne gerade nicht, sollte aber. War jedoch auch wichtig mein erstes YoutubeVideo hochzuladen! Ich glaub jetzt bin ich ON. NEIN Mama, das ist Wasser!!!
Ich stoße an auf meinen Triumph!!! (Im Hintergrund ist Paula beim Schaben auf dem Badezimmerboden zu hören! – die ersten Geräusche aus meiner WG – nichts bleibt unentdeckt!)
Ein Glück habe ich keine Katzen in die Nähe des Bechergeräts gelassen. Was kann ich jetzt noch putzen damit ich nicht 34 Folien auf Portugisisch durchgehen und bearbeiten muss!?
WARUM SCHNEIDEN SICH ALLE HAARE UND BART!? Was soll ich denn mit meinen Haaren im Ausland machen?! Hier als Beispiel ein LINK zu Björns Frisur:

Theresa und ich sitzen auf meinem Boden und riechen an meinen Unterhosen. Unser Ziel ist es herauszufinden warum sie nach Pisse riechen. Ich wars nicht, Theresa auch nicht. Monica? Wusu tut su dus blus? Unser Verdacht faellt auf die Katzen, er erhaertet sich in anbetracht der Tatsache, dass sie auch auf meine Stulpen, Monicas Plastiktuete, Notkers Hose und Theresas Handtuch gepinkelt haben. Theresa wird an ihre traumatische Erfahrung mit ihrem Ex-Freund, der sie zwei mal mutwillig anpinkelte, erinnert. Ich aergere mich ueber so viel Pisse. Theresa bietet mir an mich anzupinkeln um meine Piss-Phobie zu ueberwinden. Ich lehne dankend ab, ich habe gehoert dies sei nicht gut fuer die Gesundheit. Ich moechte lieber mit ihr zu einer Schaumparty gehen. Sie will mich aber im Stich lassen und bezeichnet mich als egoistisch (da hat sie vielleicht Recht). Aber wenn sie nicht mitkommt muss ich im Kreis tanzen und einzeln Bier kaufen. Da liege ich dann doch lieber in meinem Zimmer auf dem Boden und mache Theresa ein schlechtes Gewissen, dass sie mich mit den pinkelnden Katzen allein laesst. Das gelingt mir gut. Sie behauptet ihre Augen wuerden zu fallen, doch dies ist eine Luege. Jetzt will sie doch gehen und nur weil ich gepupst habe. Das ist so unfair!!! Dabei hat sie doch ganze 5 Stunden geschlafen und nur 9 Stunden gearbeitet. Der Frau sollte man mal Manieren beibringen.
In Australien tobt ein Staubsturm. Man kann die Insel vor der Kueste nicht mehr sehen und auch nicht die Berge hinter Townsville. Die Luft schmeckt nach Staub und es sieht immer neblig aus. Morgen mache ich mal ein paar Bilder, damit ihr euch eine Vorstellung machen koennt. An dieser Stelle verweise ich auch auf Bjoerns oder Marcs (????) Blog ueber Sydney, da es Sydney noch viel schlimmer getroffen haben soll. Da kommst der Sturm naehmlich auch her. Wie geht es mir ansonsten so? Der Christ hat sich abgemeldet, ich bin ein bisschen traurig darueber. Auf der anderen Seite haette es eh keinen sinn gehabt… Monica hat bald eine Beziehung mit dem Townsville-Saenger Mike. Theresa hat heisse Kloaffairen und ich studiere oder trauere Christenaffairen hinterher… Ich sollte was an meinem Leben aendern. Dafuer habe ich eine Vorliebe fuer Sushi essen am Strand mit dem schwulen Marc (der Name wurde von der Redaktion geaendert) und Wasser mit Eiswuerfeln, Zitrone, Limette und Raspberry-Sirup umsonst bei Theresa im Seeview entwickelt. zudem gehe ich gerne am Donnerstag-abend mit meinem Lieblingskurs Culture, Knowledge and Environment Bier trinken, da lerne ich immer viel ueber australische Kultur, Geschichte, Politik und Drogen. Hier machen die Professoren Feldforschungen in verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen und probieren dabei deren gebraeuchliche Drogen aus, ausserdem gibt es ein sehr liebes und experiementierfreudiges Maedel, das mir von ihren Erfahrungen berichtet. eben dieses erwaehnte Maedchen arbeitet in einer Fleischfabrik in der sie Anuse in tote Kuhkoerper stopfen muss (fragt nicht warum ich habs nicht verstanden und ich habs mir 3 Mal erklaeren lassen). Auf diversen Partys trinke ich Wodka im Pool und singe mit Theresa Beatles-Songs. Danach trete ich in Glasscheiben und werde von allen ueberfuersorglich umsorgt. Samuel beobachtet dies kritisch und aergert sich ueber die Unprofesionalitaet meiner Retter. Seine Mitbewohnerin Heather und ich sehen das etwas relaxter “Ist doch gar nicht so schlimm” und am naechsten Tag bleibt nur ein kleiner kaum sichtbarer Schnitt und ein Kater. die Katzen sind faul, lieb, haarend und treffen oefter mal ihr Klo nicht. Der Schweden-Spanier hat eine Freundin und spricht nicht mehr mit mir. Ich laufe inzwischen wieder barfuss, auch wenn meine Bioprofs dies als “unsafe”deklarieren.
Ein GROßES LOB an dein Katzendesign, Daniel! Gibs doch zu, Lena hat dir geholfen!?!?!?!?!?!? Ich denke Katrin gefällt es auch…
Heute war ich mal wieder in agressiver Grundstimmung
aber das wird hier nicht so akzeptiert wie in Deutschland. Ich musste klein beigeben. Ansonsten habe ich in der Mensa wechselnde Platzpartner gehabt (wie beim Speeddating), bin im Unterricht eingeschlafen und hoffe das ich nicht geschnarcht habe. Abends bei unserer Wg-Mädchenrunde haben wir uns dann entrüstende Geschichten erzählt.
Alles Okeh, Kartoffelpürre!
Ich lerne den ganzen Tag nur Mathe! Wenn ich aufstehe machen ich eine Stunde Hantelübungen und setze dann ohne zu duschen meine Brille auf. Man will ja keine Zeit verlieren!
In Liebe euer vermeidlicher Kai.
GUTEN TAG!
Heute habe ich Kais Mutter im Goethe Institut abgefangen. Sie war extra eingereist um mir eine neue Kamera vorbei zu bringen! Nur nebenbei hat sie ein paar Vorträge über ihre BremerLeseLust gehalten. Wir wurden mit einem Bus einmal durch die ganze Stadt geschippert, haben vorzüglich dinniert, Säfte getrunken, waren zweimal im Hotel, (ich durfte ihre tasche tragen!) und haben eine Kette für Kai gesucht. Wir haben leider keine gefunden. Dafür hat Kais Mutter jedoch Männer beim Kartenspielen entdeckt: Einer hatte sich heimlich einen Betrugsplan auf einen Zettel geschrieben und ihn unter dem Tisch auf seinem Knie versteckt! Wir hatten leider im Vorraus keinen Betrugsplan vorbereitet und konnten nicht mitspielen – Männer waren wir auch nicht. Der große Erfolg blieb aus. Ich habe Kais Mutter erzählt, dass Kai ausschließlich nur Mathe lernen würde. Ich bin eine gute Freundin!
Anschließend habe ich mit Endrigo zu fetziger Musik das Haus geputzt. Sogar den Müll haben wir gemeinschaftlich rausgebracht. Alle haben sich im Anschluss über die von Kai gesendeten Präsente gefreut: Haribo und Nutella. Ich habe schon vier Kilo zugenommen! Das weiß ich, weil man sich hier in der Öffentlichkeit überall wiegen kann und ich nehme jede Gelegenheit war.
Wir sind übrigens Millionen Deutsche hier. Wenn man mit deutschen Pizza essen geht ist es verwirrender als mit Leuten die man nicht so gut versteht. Wir teilen den Preis für die Pizza durch fünf. Jeder bezahlt seinen Teil, einer macht 10 Reals Gewinn. Wie kann sowas passieren!? Wieso war ich nicht diejenige mit dem Gewinn!? Die Zeiten sind hart in Brasilien: Ich habe mein Online-Banking-Passwort vergessen.
Beim Feiern am Wochenende ist meine Hüfte immer noch nicht so flexibel gewesen wie ich es gerne hätte. Da Björn Klose (und das weiß ich aus FaceBook-Quellen) ja nur tanzt sollte ich mir vielleicht eine Scheibe von ihm abschneiden. Der alte Tanzbär. Und die Gespräche mit den Jungs werden zumeist auch nicht kreativer: “Ich will dich küssen” “NEIN, ich möchte nicht mit dir bleiben!” “Doch, ich weiß du willst!” “Nein!” “Doch!”. So kann ich mich hier einfach nicht verlieben und eine Großfamilie gründen!!! Ich habe außerdem zweimal geträumt das meine Eltern sich scheiden lassen, war zweimal in Deutschland zu Besuch ohne Rückflugticket (so ein Ärger!) und habe eine vermeidliche Affaire mit Paddy gehabt. Was ist da los!? Wieso träume ich solch Schmuh!?
Meine Eltern haben vor ein paar Tagen einen dicken Frosch in ihren Blumen gefunden. Nicht in den Tulpen, haben wir ausdiskutiert, die wachsen ja erst wieder im Frühjahr. Jens-Michael und Alexander machen mich fuchteufelswild: Man muss ihnen immer alles aus der Nase ziehen! Mit wem geschnurrt wurde, wer Babara ist… so viel Geduld habe ich einfach nicht. Ich werde immer ganz nervös! Aber knorke sind sie ja doch!
Hier noch eine Neuigkeit über das Hausnummersystem in Brasilien: >>.
Auf unserem Blog ist tote Hose, dabei weiß ich, dass die anderen noch Leben. Die können mir gar nichts vormachen! Ich bin am überlegen für sie zu bloggen: Das wäre ein Gag, mein lieber Scholli! Ich sitze gerade hier und lerne portugisische Zeiten, die Deutsche nicht haben und die Brasilianer sowieso nicht benutzen. Was soll das!?
Vielleicht überrasche ich so gegen 2:30 Uhr morgens meine Familie wieder am Frühstückstisch. An Weihnachten wollen sie mit der Sikora (Firma Schwester) Weihnachtsbäume fällen und ich kann nicht dabei sein. Dabei will ich auch mal etwas zünftiges machen. Mein Vater und ich neigen außerdem dazu Grimassen im Skype-Fenster zu ziehen: Ein Fluch, dass man sich selber auch sehen kann. Warum schickt mir meine Schwester eine E-Mail mit Betreff Sauna!?
Ich war zum ersten mal in einer Synagoge und habe mir ein Orchesta mit Oboensolonistin angeschaut. Ich bin mir nicht sicher was ich von klassischer Musik halte. Morgen früh muss ich mal wieder zur Polícia Federal gehen. Ich hoffe es kostet keine Millionen Euro (wie das Visum) sich bestätigen zu lassen wer seine Eltern sind. Ich meine eigentlich weiß ich das ja. CPF brauch ich auch. Bürokratie!!!
Gibt es hier ökologisch abbaubare Reinigungsprodukte!? Ich kann nicht mit ansehen, dass das Wasser im Kanal schäumt. Schöner Seifenschaum. Das ist doch nicht normal. Wo bleibt der Kot aus dem Klo?! Vielleicht schmeiße ich mal etwas in unsere Toilette, etwas unübersehbares und schaue wo es rauskommt.
Heute in der Uni durfte ich sagen, dass ich Chimerrão mag und ob Bücher in Deutschland bunte Cover haben. Ich trage viel zur Allgemeinbildung bei. UND der Wassermann hat mich versetzt! Ich habe eine Stunde auf Wasser gewartet. So ein Lümmel! Dann standen wir alle hüftenschwingend in Nadiuzkas Zimmer. Ich bin ein Brett und nicht mal den Kopf kann ich so bewegen wie Shakira. Ich werde heimlich in meinem Zimmer üben!
OH GOTT! Gerade eben dachte ich, dass Endrigo stirbt. “BARATA!!” hat er gerufen in voller Panik! Eine Kakerlake ist gegen seinen Fuß gelaufen als er die Wäsche abhängen wollte. Drei Mädchen versuchen das Tier zu eleminieren. Wo soll Endrigo jetzt rauchen!? Im Wäschezimmer nie wieder. Alle sind schockiert: Laut Endrigos Erzählungen ist die Kakerlake ca. Handgroß! Wow!
Damit der Artikel nicht so triste ist hier ein Foto (Nadiuzka, Michel, Ich und Alex):

Alles okeh,
Kartoffelpüreh!
Mein Ausweis ist wieder da. Hab ich doch einen Anker in Felipes Auto geworfen, nachdem wir bei der Gaúcho-Ausstellung waren: Meine Jacke (jahaa…Dominik…jahaa…der Anker!!!).
Ihr seht ja was ich gemacht habe auf den diversen Fotos. Ansonsten habe ich das regnerische Wochenende mit meiner WG und Hausaufgaben verbracht. Ich bin jetzt ganz groß dabei im Chatten auf Portugisisch. HOHO, bin ich eine gute Partie. Gerade hatte ich auch eine Grammatik-Lektion. Mein Kopf raucht! Piff Paff.
Gestern wurde mir eine große Kartoffel versprochen. Endrigo und ich haben einen aktiven Insider und ich habe bei meiner ersten Präsentation in der Uni einfach mal gar nichts gesagt. Bei der zweiten etwas. Es wird besser. Ran an die Bouletten. Ich habe ein Interface von einem von vielen Kalendern gebastelt. Ich langweile mich. Schon wieder eine Präsentation: Hier muss alles präsentiert werden.
Ich möchte mich hier noch einmal ausdrücklich ausdrücken: Ich habe Dahnis Wabe nicht an dritte weiterversendet. Ich weiss nicht wieso Muse Dahnis Wabe auf dem neuen Albumcover hat: ALBUMCOVER.
Ich habe endlich einen Pub gefunden, der Bundesliga überträgt! Und einen Mitstreiter.. den guten Robert aus “Polen”. Er hat rote Haare, ist Chelsea Fan und wohnt in England.. aber kommt aus Polen! Klar, Robert. Unser Glück währte allerdings nicht allzu lang. Kaum hatten wir es uns mit einem kühlen Bier so richtig schön gemütlich gemacht und allerlei Fussball-verwandte hochphilosophische Diskussionen geführt, gingen die Bildschirme aus und eine freundliche Schwedische stimme teilte uns mit, dass eine “Situation” entstanden sei und alle bitte deshalb umgehend das Einkaufszentrum verlassen müssten. Mein Bier war noch halb voll! Oder halb leer?.. Jedenfalls mussten wir gehen. Bestimmt hat bei Burger King die Friteuse gebrannt… oder ein Mitarbeiter.. oder so… Viel verpasst haben wir immerhin nicht.
Ich habe mich letzten Freitag mit zwei Türken aus meinem Kurs getroffen um ein paar Still-lifes zu malen. Das ist eine unserer Aufgaben bis Mittwoch. Das einzige, was Still war, war allerdings mein Bleistift. Sehr bewegt hingegen waren die Objekte, die die beiden auserkoren hatten. Es handelte sich unter anderem um ein Bier, das ständig bewegt wurde weil irgendwer dachte es sei seines, gefolgt von Senas lauten rufen, nicht ihr Stillleben zu zerstören.
Ich darf mich jetzt meinem 4 Seiten Paper widmen, das ich in Kollaboration meiner sehr schweigsamen und zurückhaltenden Kommilitonin Linda machen darf. Sie beschränkt sich meistens darauf einfach das letzte Wort einer meiner Sätze zu wiederholen und ein verständnisvolles “yes” hinterherzuschieben. Es macht nicht soviel Spass… wann bringst du ihr bei, wie man arbeitet, Marina?
Und wenn ihr nicht wisst was ihr mir zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken solltet, dann hab ich hier ein Foto von meinen Traumschuhen vorbereitet. Ich liebe sie und schlafe mit ihnen im Arm ein. Ich habe keine gute Laune: Morgen muss ich sie zurückgeben. Leider nur eine Leihware: Wegen der nassen Füße. Ich trau mich nicht die Schuhe stinkend zu machen, ich will es mir mit Nina (studiert mit mir, Bulgarin aus Deutschland) ja nicht verscherzen!
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Ich musste ein Essay schreiben, einen Vortrag über die Realität der Wissenschaft halten. Ausnahmsweise über Transformationen statt über Konstruktionen. Einen Online-Test machen und 2 Hausarbeiten für die Uni im zur Zeit leeren Bremen schreiben. Sonst scheint die Sonne, das Wasser glitzert und ich spiele Apfel und Schlange obwohl ich eigentlich keins von beidem sein will. Man sieht hier ist nicht annähernd so viel los wie in Brasilia. Dafür brauche ich mich nicht umgewöhnen;)
Ich habe frei. Ich bin noch etwas durcheinander: Gestern war ich mal wieder Hüftenschwingen. Und immer diese Jungs! Am Schluss hatten alle eine Krise weil jemand irgendwann mal ein Fenster eingeschlagen hat! Da bin ich erstmal eingeschlafen – so viel Stress. Zwei von uns wurden nachts auch überfallen und halb abgestochen. Das passiert. Und eigentlich ist das ja nicht witzig, aber warum auch die Pizza?! Das T-Shirt?! Zur Beruhigung meiner Verwandten kann ich nur sagen, dass ich nie alleine Nachts durch die Gegend laufe! Im Park gibt es dann z.B. viele Prostituierte und Vergewaltiger. Sobald es dunkel ist muss man den Park umschiffen. Ich habe mich deswegen schon 2x verlaufen.
Ich war auf einer UniParty mit Bands, auf einem Konzert von HabIchVergessen (ich habe als Eintritt ein Paket Reis bezahlt – das macht man hier anscheinend so!), in diversen Bars, auf diversen müffelnden Toilette, in der Südzone der Stadt, an der dreckigen Lagune, auf der Gaúcho-Ausstellung, im Redenção-Park, in unserer Küche, in meinem Bett, in der Uni, bei Freunden, in diversen Restaurants und im Bus. JA IST DAS DENN NICHTS?
Eduardo hat meine Wimpernzange bestaunt und ein Gefühl der Angst ausgedrückt. Er bringt mir gerade bei “Stand by me” auf der Guitarre zu spielen. Und natürlich lerne ich brasilianische Lieder. Sie können jetzt auch nicht mehr so gut auf portugisisch über mich lästern, weil ich endlich angefangen haben ordentlich was zu verstehen. Herumstottern kann ich auch! Man fühlt sich ja gleich viel heimischer.
Aber genug mit Spaß: Die Uni ruft und genau wie bei Daniel und Lena rufen auch unendliche portugisische Texte über Interface Design. Hausaufgaben! Was is da los? Die Uni in Bremen erwartet auch Texte. Ich kaufe mir ein Brillengestell und fange an zu arbeiten. Schuhe kann ich dann auch gleich mitkaufen! Die ToDo-Liste ist lang – vielleicht sollte ich erstmal ins Kino gehen und dann die Wohnung aufräumen. Wischt man hier denn Boden?! Ich glaube da wischt man ewig.
Alex und ich haben ein neues Wort für rummachen: Schnurren. Jens-Michael hat auch was witziges gemacht, aber ich kann mich in meinem Zustand nicht erinnern. Und noch ein anderer Deutscher hier heißt Michel. Der isst auch gerne! Vegetarisch! Es gibt nun zwei Videos von mir und Nadiuzka auf ihrem Rechner. Eduardo und ich lassen darauf unsere Hände sprechen und Nadiuzka und ich kichern wie verrückt. Letztens habe ich auch mit Eduardo in eine Ecke neben dem Supermarkt gestarrt. Er wollte mir einen typisch brasilianischen Käfer zeigen.
130 / 170 Seiten gelesen! Und nur zweimal eingeschlafen.. wer sagts denn! Ich habe heute einen Anreiz bekommen, viel mehr schwedisch zu lernen, weil wir mit einer Schwedin die neu in Malmö ist Karten gespielt haben. Sie hat die Regeln für ein Spiel das übersetzt irgendwas mit Arschjunge oder so heisst erklärt.. ich hab bestimmt die hälfte verstanden. STOLZ. Das hat mich dermassen beflügelt, dass ich mir gleich ein Paket Köttbullar und die dazugehörige Sosse gekauft hab. Ausserdem habe ich den Werbetext der Sossenverpackung im Supermarkt lauthals meinen Begleiger(inne)n vorgelesen und mich darüber gefreut, dass man soviele Wörter die man eigentlich noch nicht kennt, trotzdem versteht. Das hat mir zwar keinen Respekt eingebracht, allerdings ein paar umstehende Schweden zum schmunzeln angeregt.
Ich habe meinem Dozenten meine E-Mail Adresse gegeben (dapken@tzi.de) und ihm gesagt: Ich heisse Daniel, der Rest ist mein Nachname. Nun Heisse ich bei ihm im Kurs: Daniel Pken. Auch schön! Meine “Image Making” Dozentin gestern war etwas hippiemässig drauf. Sie hat uns angestiftet Strichmännchen zu malen, allerdings nicht die Figur von “aussen”, sondern das was im Körper vorgeht. Einfach erklärt: Wenn ich jemanden male, der gerade kackt, würde ich seine Arschmuskulator (und vielleicht seinen hochroten Kopf) dicker Zeichen als den Rest. Diese Pose wurde zwar nicht vorgeschlagen, aber allerlei hoch küstlerischer Kram mit dem ich recht wenig anfangen konnte. Schade! Aber mir wurde versprochen, dass es nicht die ganze Zeit so zugehen wird, und wie allgemein bekannt ist bin ich ja immer offen für was neues … O_o
Gestern habe ich ausserdem viel mit meiner neuen spanischen Mitbewohnerin geredet und heute den ganzen Tag im Wohnheim verbracht, weil wir eigentlich ne Fahrradtour machen wollten, die aber spontan wegen Weltuntergang absagen mussten… wozu dort wohnen wenn man auch einfach die ganze Zeit dort sein kann! Gleich kommen ein paar nette Leute vorbei und wir vernichten den (restlichen?) Korn in meiner Küche.
Bis denn, dddahni
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Folgende E-Mail fand ich soeben in meinem Postkasten:
“Hallo Marina,
auf Drängen deiner Mutti habe ich jetzt eine Webcam, ein Micro und Skype auf meinem PC installiert. Wenn du auch Skype auf deinem Laptop hast, können wir ja mal umsonst telefonieren!”
Na also, geht doch. Die Regenzeit hat übrigens genau vor 3 Stunden angefangen. Meine Wäsche die trocken war ist jetzt wieder nass, weil irgendwer das Fenster neben dem Wäscheständer geöffnet hat. Ich war natürlich zu Beginn der Regenzeit auch wieder auf der Straße unterwegs. Mit Jens-Michael, Alex, Brasilianern und einem Professor der an alle außer mir Stipendien verteilt wollte ich ein Bier trinken. Wir standen gerade an einem Ort an dem man ungehemmt Bier trinken und den Regen beobachten hätte können. Aber nein: “Keine 200 Meter weiter ist eine viel bessere Kneipe!”. Also in den Regen mit zu wenig Regenschirmen. Die Straße steht unter Wasser und meine Ballerinas auch. Wir verlieren den Anschluss und finden die Bar nicht. Alex fragt ob ich mit ihm im Taxi nach Hause fahren will. Eine Kurzschlussreaktion: “Ja”. Ich sage niemandem Tschüß und alle gucken verdattert dem Taxi hinterher. Was ich wieder für einen Eindruck hinterlasse: Langweilig und unhöflich. So kennt ihr mich ja auch!
Gestern hatte ich einen üblen Lachkrampf: Nadyuska hat mir ein Video gezeigt. Nadyuska macht nur Videos, wenn sie betrunken ist. Ich werde mich hüten vor Schnaps in Kombination mit ihr und ihrem Laptop. Wilken tanzt dort zum Beispiel den “da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt”-Tanz! Wahrscheinlich gibt es von mir eh schon ein Video. Auf jeden Fall war dort auch ein Video von Eduardo, aber das war mir am Anfang gar nicht klar, weil ich nur einen Deckenberg gesehen habe. Plötzlich reißt der Eduardo im Video die Decke von seinem Kopf: Eine wahnsinnige Überraschung für mich! Warum spielt jemand unter einer Decke Guitarre!? Eduardo wollte den Ernstfall proben, indem es regnet und er trotzdem weiter Guitarre spielt.
Wenn ich in der Uni einen 170 Seiten-Text bekommen würde, den könnte ich gar nicht in irgendeiner kurzen Zeit bearbeiten. Ein Glück hab ich noch keinen bekommen und alles scheint für mich als Ausländerin ganz locker zu sein in den ersten Wochen. Das ist auch gut so: Mit dem Portugisisch hapert es zwar weniger aber weiter.
Hab ich schon erwähnt das meine Wg spitze ist?! Paula hat auch schon wieder Suppe gekocht. Und Nadyuska ist eine gute Gesprächspartnerin in Sachen Sexualität. Endrigo ist sowieso knorke.
Lieber Tagesbuch…
ich sitze gerade im Folkets Park der genau vor meiner Haustür ist und bin aus irgendeinem Grund online… ich aktzeptiere diese Tatsache und denke nicht weiter drüber nach. Heute war mein erster Kurstag. Ich habe ihn gut überstanden, aber auch nur weil ich den Dozenten zufällig im Flur getroffen habe. Niemand weiss wo Kurse sind und ständig wird alles verlegt. Das Gebäude in dem die “Medienleute” ihre Kurse haben ist eine riesige Baustelle.. fühle mich fast schon wie Zuhause. Ich muss bis Freitag ein 170 Seiten Buch über Programmierung oder so lesen (bitte? lesen? ja wirklich!), hoffe ich schlafe nicht allzu oft dabei ein, sonst wird das bestimmt nichts :/
Ich habe ausserdem rausgefunden, dass ALLE Menschen in besagtem Gebäude ein Macbook haben.. Es ist wirklich ungalublich. Wo man hinguckt sitzen Menschen und tun Mac-Dinge mit ihren Mac-Dingern aufm Schoss. Vielleicht lern ich ja so ganz viele neue Leute kennen… “NA? Ach nen Mac?”
Gestern kam meine neue Mitbewohnerin.. sie ist Spanierin und scheint ganz nett aber etwas schüchtern zu sein. Werde ich auch sie nackt im Bad erwischen? Wird sie mir Tangas über mein Handtuch hängen? Ich halte euch auf dem laufenden. Mein Vermieter/Mitbewohner/Alter Mann hat mir unauffällig mitgeteilt, dass ich ihm zu laut bin. Er schlug vor wenn das Spanische Mädel nichts dagegen hätte, könne ich ja ihr Zimmer nehmen, das sei weiter weg von seinem Zimmer
Ich hätte das gerne gemacht, aber sie wollte es behalten. Nunja, muss er sich wohl damit abfinden
Die Wände hier sind nämlich so dünn, dass ich ihn manchmal sogar tippen höre.
Ich werde mich nun der Dokmentation unseres guten Effact Projektes zuwenden und – soweit mein farbenfrohes aber spiegelndes Display dies zulässt – ein paar Sonnenstrahlen einsammeln.
Bis demnächst, dahhhhhhhhni
P.S.: Hier sitze ich gerade:
Ich bin schon viel gesünder und ärgere mich über das vergeudetet Wochenende. Ein Ausflug war geplant und ich musste das Bett hüten. Heute habe ich mich nach 10 Chimarrãos endlich vor die Tür getraut. Nichts ist passiert. Kein Drama, keine Ohnmacht – ich stand wie ne Eins. Unspektakuläre Krankheit, ein Glück.
Im Park war heute Lesben-Tag. Eigentlich ist hier immer Lesben und Schwulen Tag. So sehr Nadyuska und ich suchen, und wir halten ewig nach einem hübschen Mann Ausschau, wir finden nur einen. Eigentlich eine gute Quote! Als der Junge sich zu mir umdreht bin ich enttäuscht – kein schönes Gesicht. Aber immerhin Nady und Endrigo sind noch Feuer und Flamme. Wir verfolgen unser Opfer durch die ganze Stadt und gehen extra ultra schnell Einkaufen um seine Spur in der Zwischenzeit nicht zu verlieren. Ein “Mhhr”, kommt von Nadyuska.
Zu Hause angekommen fallen wir fast in Ohnmacht. Paula hat einen Topf nicht abgewaschen: Es stinkt bestialisch. Weil alle nach dem versoffenen Wochenende nach Fleisch geiern muss ich mir eine eigene, seperate vegetarische Soße für die Nudeln zubereiten. Wenigstens bekomme ich beim Essen ein Lob: “Schmeckt ja auch ganz gut”. Mhrrr. Eduardo hat seine eigene Guitarre mit in unsere Wohnung gebracht. Wir haben jetzt drei. Wer mag , dem spiele ich nachts über Skype Schlaflieder vor.
Daniel erzählt mir wie oft ihn seine Eltern schon angerufen haben und ich kann nicht dagegen halten. Mein Vater ist zu faul seine Kamera zu installieren. Ich denke das Mutter ihn bedrängt. Hoffentlich. Dann kann ich ihnen endlich von meinen politischen Plänen mit Lena erzählen. Wir werden kandidieren.
Que mais? Morgen ist mal wieder einer der letzten schönen Tage vor einer weiteren Regenzeit. Mir graust.
Huhu, ich wollte nur mal ein Blog-Lebenszeichen von mir geben. Seit meinem letzten Eintrag ist zwar eine Woche vergangen, aber irgendwie brauche ich hier für alles was ich mir vornehme mindestens eine Woche vorlauf… Bloggen, Wäsche waschen, einkaufen, mich waschen…
Mein Wochenende bestand hauptsächlich aus Wohnheimparty und Club gängen. Gestern haben wir nochmal Crayfishparty gehabt, ein netter Wohnheim-Schwede (seltene Spezies) namens Freddie hat das ganze organisiert und den armen Tierchen in kochendem Wasser das Leben ausgehaucht. Hab ein paar Fotos davon hochgeladen.
Ansonsten ist die Einführungszeit jetzt vorbei. Wir hatten am Freitag unsere völlig übertriebene Zeremonie, in der wir alle einzeln mit Applaus dafür beglückwunscht wurden, dass wir nun “Hallo, ich heisse Kunigunde” auf schwedisch sagen können. Auch ein Zertifikat habe ich erhalten! Ich werde es voller Stolz in irgendeinen Karton packen
Nun fahre ich mal wieder ins Wohnheim, wo ich mich eh sehr oft aufhalte (iss ja wie in Bremen hier…) um Wäsche zu waschen, denn in meinem Nazihaus hier muss man das offensichtlich Monate vorher reservieren.
Nachher gehen wir noch ins Kino, Inglorous Basterds gucken. Bin gespannt.
Dieses Wochende verbrachte ich in einem netten Örtchen namens Paluma, wo es viele Wasserfälle gibt. Dorthin reiste ich mit einem Dutzend Leuten wovon mindestens 3/4 mir so gut wie völlig fremd waren. Gleich beim Einkaufen wurde ich auf Grund meines Vegetarier-daseins zum Problemfall. Da ich aber aus diversen Ausflügen mit euch gelernt habe, löste ich das Problem sogleich in dem ich mir einfach meinen eigenen Mais kaufte. Der erste Stopp auf der Fahrt war ein Fluß mit vielen Wasserfällen, der sich zwischen verschiedenen Felsen hindurchwand. Diese Felsen kletterte ich mit Stanley und Samuel hinauf. Stanley ist ein begeisterter Vogelgucker und Tierstimmen-immitierer und hat außer mit seiner Freundin noch nie mit einem Mädchen Besteckschubladet (außer mit mir, hehe, keine Angst Dahni mit dir ist es viel schöner) . Samuel geht gerne in die Kirche, redet sehr viel, denkt dass man von der Lieblingsschokolade von Männern auf ihren Frauengeschmack schließen kann und malt gerne Bilder in Vorlesungen. Auf dem Weg fanden wir drei nun ein paar Garnelen (die sind hier wie etwas größer als die in der Nordsee). Die konnte Stanley leider nicht immitieren, daher machte er sich lieber daran sie zu fangen und brachte dabei die gesamte Population des Flußes zum einstürzen (auch wenn Samuel dies leugnen mag). Danach machten wir uns auf zum Campingplatz. Er ist wunderschön und erreicht auf meiner Liste der schönsten Campingplätze den Platz Nummer 2 und kommt somit direkt nach unserem Campingplatz in Verona. Den Rest des Wochendes verbrachte ich schwimmend mit Samuel im See. In einem Wassloch mit dem Namen Paradies. Am Ende mussten wir dann leider feststellen, dass einigen Leuten Geld gestohlen wurde. Meine Verplantheit rettete mich hier, da ich mein Portemonnaie in einem Müllbbeutel unter dem Sitz verstaut hatte und da sucht ja nun wirklich keiner. Leider führte meine Verplantheit auch dazu dass ich 2 Tage später das Portemonnaie im Bus liegen ließ…
Ich bin krank. Eine schöne Grippe habe ich – wer weiss vielleicht sogar die Schweinegrippe. Dann könnt ihr allen erzählen, dass ihr auch jemanden kennt der die hat. Und als Beweis könnt ihr sogar diesen Blogg angeben. Gliederschmerzen habe ich sehr.
Bei einem nächtlichen Treffen mit Freunden in Nadyuskas Zimmer musste ich an nächtliche Treffen mit Kai denken. Eduardo benutzt das Wort “bomba” und ich freue mich und will auch etwas äußern: “Eu bombo” sage ich und bin mir sicher, dass das “ich bombe” heisst. Anscheinend nicht: Keiner weiss was gemeint ist. Eduardo spekuliert, dass ich einen Anschlag plane. Wahrscheinlich auf die UFRGS. Ich muss mir vorstellen wie ich mich als Attentäterin in Uni schleiche und von “bombo” spreche. Wozu kommt man auch sonst nach Brasilien. Danach geht es um Haare und Eduardo faselt drei Stunden lang ähnliche Wörter vor sich hin: “cabelo, cabelounge, …”. Manche begleitet er stimmungsvoll mit seiner Guitarre. Ich hole Süßigkeiten, weil alle einen Fressflash bekommen. Nadyuska besteht auch auf Cola.
In der Uni geht es voran und ich habe meine erste Hausaufgabe abgegeben – mit portugisischen Anmerkungen einer Fünfjährigen! Wie schön, ich muss schon wieder über Usability nachdenken. Hier ein Dankeschön an einen gewissen Herr RÖ.! Er soll aber nicht denken, dass ich den Tag vergesse an dem er mit Eis im Bart durch die Mensa gelaufen ist. Das war ein sehr schöner Tag.
Ich plane in 2 -3 Monaten über 100 kg zu wiegen. Soviel fritiertes und süßes habe ich noch nie gegessen. Und pausenlos kommen dumme Sprüche zu meiner Vegetariösität. Selbst meine Professoren hänseln mich. Ich werde ständig zum Fleischessen oder zu HotDogFesten eingeladen. Niemand nimmt Rücksicht.
Gestern bin ich uneingeladen zu einem Essen erschienen. Alle Deutschen waren von den Professoren eingeladen wurden außer mir. Das hat bestimmt etwas zu bedeuten.
Ich bin verwirrt. Das alleine ist jetzt ja nichts was man gesondert extra aufschreiben muss, aber egal. Hier die Story:
Ich habe seid gestern Besuch von einem gewissen Herrn Lübbers. Der is ja gerade krank und hat ganz rote Augen…. nein das kommt nicht von Drogen… zumindest tut, je mehr Zeit der Junge mit mir verbringt ihm sein Fuß weh. Aber der andere. Jetzt meine Überlegung: Kommt mein Bänderriß vielleicht von einer Virusinfektion die je nach Haarlänge das eine oder andere Bein befällt? Ich lange Haare-> rechter Fuß. Knut “kurze” Haare -> linker Fuß. Gibt es da einen Zusammenhang? Ist das alles nur zufällig? Habe ich da schon ein Thema für meine Diplomarbeit? Bin ich schon betrunken? Macht das viele rumliegen und Fuß hochlegen meinen Kopf durch zu viel Blut kaputt? Ist er längst kaputt?
Ich brauche Hilfe! Und das einzigste (extra für dich Dahni) was der Knöterich macht is Techno hören. Macht vielleicht auch das meinen Kopf wirr? Oder bin ich etwa gerade so klar, dass diese ominöse Realität mich schon wieder durcheinander bringt?
Es ist immer noch sehr warm und ich befinde mich derzeit in Hässlich Oldendorf, dem Praktikumsort. Nachdem ich den Vormittag an einer Schule verbracht habe, ( ich bin bei meinem Praktikum auch pädagogisch aktiv)sitze ich in meinem Büro und berichte nun was sich so ereignet hat:
Gestern bin ich mit Papas Auto erstmal gegen einen Pfeiler gefahren um durch Schrammen auszudrücken, dass ich nicht oberflächlich bin und außerdem meinen vertraut verbeulten Ford und das damit verbundene Fahrgefühl vermisse. Zum Glück ist Papa kein Spießer und versteht mein Bedürnis nach gebraucht aussehenden Gebrauchsgegenständen. Er findet auch Kais Bulli in alter ” Lackierung” schön.
Jetzt ist jedenfalls Farbe am Pfeiler , die Welt ist somit bunter und das Auto individuell gestaltet.
Ansonsten überlege ich, ob ich lieber an den See oder zum Hautarzt fahre. Wo kriege ich mehr geboten? Darf ich mich beim Hautarzt auch ausziehen?Und warum hängt die Heizung schief an der Wand?
Ich sollte aufhoeren ueber Konstrukte zu diskutieren ich mache mir damit keine Freunde
Mein aktueller Zustand: Es ist 10 Uhr morgens und ich bin seit einer Stunde wach trotz uebermaessigen Alkoholkonsum am gestrigen Abend und ich habe keinen Kater (was verwunderlich ist, da man hier normaler Weise auch nach 3 Bier einen Kater hat) Aus Langeweile koche ich Nudeln und ueberlege zur Uni zu fahren. Monica und Teresa schlafen noch. Sie freuen sich bestimmt ueber Nudeln wenn sie erwachen. Ich ueberlege zur Uni zu fahren.
Ich bekomme bei meinem Praktikum immer mehr Verantwortung übertragen. Heute morgen habe ich den Auftrag bekommen ” Obstkuchen” zu organisieren. Dabei ist es mir überlassen ob ich Apfel, Kirsche oder Pflaume wähle. Ich kann mich nich entscheiden und überlege ob ich den Auftrag wieder abgebe.
Eben kam ein Mann herein und fragte mich ob ich identisch mit der Person von letzter Woche sei.Ich hätte letzte Woche “anders” ausgesehen. Scheinbar hat das Wochenende Spuren hinterlassen.
Es ist übrigens keine Absicht wenn ich eure Artikel bearbeite, also sie gefallen mir sehr gut aber der Blog überfordert mich.
Wo macht man Fotos rein? ich will euch Zecken auf meiner Haut zeigen.
Ich habe mich gerade mit Kai über diverse Weinabende bei Marieke unterhalten. Lena hat uns sehr schlecht informiert: So geht Kai z.B. auf seinen ersten Weinabend bei Marieke und weiss nicht, dass es ein Weinabend ist. Ein riesen Fauxpax: Er und Christoph tauchen mit einem Kasten Bier auf. Und mein letzter Weinabend bei Marieke sollte ihre Abschiedsparty gewesen sein!!! In was für einer Welt leben wir.
Un warum wusste ich nicht, dass Kai in Stellenbosch war? Kenne ich meine Freunde? Mama und Papa sind doch die einzigen denen ich vertrauen kann … und Bettina. Bevor ich Schläge bekomme.
Henrik versaut das Rührei! So nen Mist. Freudigerweise ist der Norman noch da um seine Fehler auszumerzen.
Jetzt kommt auch noch Knoblauch ins Ei. Heute wird nicht mehr geknutscht.
Und es gibt wieder Ruccola beim Plus. Erstmal gekauft. Habe auch gleich überprüft ob irgendwelche giftigen Fremdkräuter drin sind. War sauber.
Und jetzt gehts raus aufn Balkon in die Sonne und das Schlemmen kann beginnen!
Wünsche euch nen schönen Tag!
Nun halte ich mich schon seit 1 1/2 Monaten in dem “wunderschönen” Örtchen Townsville auf. Und möchte euch nun berichten was seit dem so alles passiert ist:
Eine Nacht in Cairns: Da fragt man sich doch wozu fliegt man 28 Stunden um die halbe Welt um dann an einen Ort z u kommen, der aussieht wie zu Hause nur in den Tropen?
An meinem ersten Morgen in Australien trinke ich zu allererst einen Kaffee an der türkischen Kebap-Bude und unterhalte mich mit dem Besitzer über seine harten Zeiten im Krieg. Dann wandere ich zum Wasser um festzustellen, dass ich mich am Wattenmeer befinde. Kreischende Möwen, die im Watt herumstochern, das kommt mir irgendwoher bekannt vor… Naja zu Hause ist es ja auch am schönsten und Pelikane fliegen ja auch nicht alle Tage übers Watt.
1 1/2 Wochen Townsville: In Townsville angekommen, ziehe ich erstmal ins Globetrotter Hostel, das mein zu Hause für die nächsten 2 Wochen werden sollte. Die ersten Person, der ich auf unserem wunderschoenen , weitlaeufigen Campus mit Wallabys begegne, ist Monica. Nach dem wir gleich beim ersten Ausgehen in einen Streit mit rassistischen Kleinstadtern geraten, beschliessen wir zusammen zu ziehen. Die Suche nach einer Wohnung gestaltet sich schwierig, was an ihren 2 Katzen liegt.
to be continued….
17.08.09 23:34 Uhr: Heute habe ich schon wieder bis in den späten Nachmittag geschlafen. Promt werde ich mitgenommen. Eine Freundin von Endrigo ist aus Thübingen wieder da. Wir essen Süßigkeiten und ich finde heraus, dass ein portugisisches Pokemon Simon heißt.
18.08.09 19:35 Uhr: Abermals habe ich den Informatik-Olymp bestiegen und lerne im Eingang Jens-Michael kennen. Halb Grieche halb Deutscher: Wir verabreden uns zum Kaffeeklatsch und schauen auf der Landkarte nach wer wo wohnt. Vielleicht können wir uns besuchen! Abends gibt es eine zünftige Suppe von Paula.
19.08.09 23:56 Uhr: Ich bin ein Glückspilz und habe Abends Uni. Ich musste mich im Fach Interface Design dazu äußern ob Türen in Deutschland nach innen oder außen aufgehen. Türen sind also auch hier philosophisch hochwertiges Gedankengut, Lena würde sich einen Ast abfreuen. Ein Mädchen läd mich ein einen Ausflug zu ihrer Familie aufs Land zu machen. Fragend schaue ich ihre abgeklebte Nase an: “Die ist neu”, sagt sie. “Hab’ ich mir von meinem Ersparten gekauft”. Ich würde gerne ein vorher nachher Bild sehen.
20.08.09 17:26 Uhr: Ich lerne Alexander über Jens-Michael kennen. Wir haben einen Kurs zusammen und er wird sofort zutraulich. Auch er macht ein Kreuz auf meine Karte.
21.08.09 0:00 Uhr: Vor der Uni habe ich Zerialien gefrühstückt. Ich bin top fit! Ein Brasilianer ohne Freunde nimmt mich und Alex unter seine Fittiche. Er begleitet und zum Einkaufszentrum, zum Mir-ein-Handy-kaufen, zum Essen und will uns auch noch bis vor die Haustür fahren. Alex ist genervt: “Ich steige hier aus! Nein danke!”. Nach zwei Anrufen ist mein Handyguthaben immer noch konstant bei 37 Reals. Alex möchte eigentlich schlafen, begleitet mich und Paula aber doch noch auf die Journalisten-Party vor meinem Haus. Er hat kein Geld und keine Zigaretten dabei. Mir fehlt urplötzlich beides. Ich rede Unmengen Portugisisch und Alex ist neidisch: Er kann es noch nicht so gut. Wir fahren auf eine zweite Party um uns so richtig die Kante zu geben. Ein brasilianer Spuckt mir beim Reden permanent ins Gesicht. Ein anderer will mich unbedingt bei seinem Projekt dabei haben: Jeder Reisende in Brasilien bekommt eine Nummer, die am Anfang die Zahlen 1500 hat. Hat er eine Verschwörung aufgedeckt? Die anderen Brasilianer lachen sich kaputt.
22.08.09 0:00 Uhr: Ich schlafe erneut bis drei Uhr Nachmittags, gehe Einkaufen und mache Pfannkuchen. Nadyuskas halber Freund schaut mir extrem kritisch über die Schulter. Ich werde unsicher: Kommen wirklich Eier in den Pfannkuchen? Macht man das nicht im Mixer? Aber Eduardo ist auch ein Held. Anstatt einer Herdplatte funktionieren jetzt wieder alle vier! Ich probiere gleich alle aus: Auf jeder Herdplatte ein Pfannkuchen. Eduardo sieht nun zufrieden aus.
23.08.09 0:00 Uhr: Mein Trommelfeld ist kaputt. Die Musik war zu laut. 2 Bands habe ich gesehen und war danach in einer Disko die sehr angesehen von Homosexuellen ist. So viele Homosexuelle Menschen auf einem Haufen. Ich bin mit meiner Sexualität am Ende. Auch Endrigo sagt: “Wenn du hier in Porto Alegre einen hübschen Jungen kennenlernst ist er wahrscheinlich schwul oder hat eine Freundin!” Wenn meine männlichen Fans sich jetzt heimlich ins Fäustchen lachen: Ich habe trotzdem einen attraktiven Jungen kennengelernt. Und Hunger auf Käsepfannkuchen habe ich auch.
Eben war ich auf nur “ein Bier” mit Eduardo und Nadyuska in einer Kneipe. Wir haben Freunde von Nadyuska getroffen. Zu späterer Stunde frage ich Eduardo was ein “Frango” ist. Er ahmt ein Hühnchen nach und flattert mit den Armen. Anschließend immitiert er perfekt einen Schaufelbagger und offenbart mir, dass er Schaufelbagger mag. “Die haben wir in Deutschland auch!”, sage ich. Auf dem Rückweg torckeln einige von uns. Ich schaue in Endrigos Zimmer und er guckt zusammen mit Guilierme Miss Universo. So gehört es sich auch!
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10.08.09 16:34 Uhr: Es hört sich so an als ob der Regen versiegen würde. Jemand hat den Stromkasten des Durchlauferhitzers in der Dusche in die Dusche gebaut. Man kann sehr gut an Strom sterben hier.
11.08.09 17:48 Uhr: Die Telenovelas wachsen mir ans Herz. Jeden Abend gucke ich sie und Edrigo macht mir dazu portugisische Untertitel an. Wir essen schon wieder Keckse. Es ist Leben im Haus. Nadyuskas halber Freund Eduardo spielt Gitarre und Nady singt dazu. Alle machen etwas: Paula hackt auf ihrer Tastatur herum. Ich habe endlich eine WG.
12.08.09 22:32 Uhr: Endlich gibt es Sonne in Brasilien. Endrigo erzählt: “Ich habe bis jetzt erst eine Kakerlake in unserer Wohnung gesehen.” Ich mache mir Sorgen nie eine zu Gesicht zu bekommen und Endrigo beruhigt mich: “Keine Angst in der Stadt sieht man mindestens 1x in der Woche eine auf der Straße.” Ich freue mich!
13.08.09 0:00 Uhr: Für heute Abend hatte ich mir Filipe eingeladen. Mein erster Besuch: Ich bin eine wahre Brasilianerin. Endrigo, Nady, Eduardo, Filipe und ich bestellen Pizza. Die Pizza ist überall voller fetthaltiger Soßen. Der ganze Rand ist vollgepumpt davon. Danach saufen alle ordenlich Bier und Nataschawodka. Die Stimmung ist auf dem Höchstpunkt und Eduardo zückt die Gitarre. Wir vernichten zwei Schachteln Zigaretten bis Paula kommt und sich über Rauch in der Küche empört. Jemand sucht Lyrics im Internet und alle singen zusammen brasilianische Lieder. Filipe entpuppt sich als guter Guitarrist. Alle kommen sich näher. Ich muss darüber lachen, dass wir zu Hause die ganze Zeit Rockband spielen.
14.08.09 23:59 Uhr: Beim Einkaufen habe ich vergessen die Bananen abzuwiegen. Die Verkäuferin kommt mir mit Handzeichen und ich verstehe. Ich gehe mit Nady und Eduardo in den Park um Chimerrão zu trinken. Eduardo will Klimmzüge machen, aber ich sehe ihn nur lässig gegen einen Pfeiler gelehnt rauchen.
15.08.09 0:00 Uhr: Guilerme und Endrigo wollen noch einen weiteren schwulen Freund beim Afghanen treffen. Ich werde eingeladen und esse die vegetarischen Reste. Wir trinken Bier und mein Portugisisch läuft zu Hochtouren auf, meine Wangen sind rot. Lecker ist es da ja. Wir rauchen ChiCha um uns zu entspannen.
16.08.09 0:00 Uhr: Es wird erneut Chimerrão im Park getrunken. Alle gehen mit mir in eine Kneipe: Nady und ihr halber Freund und Endrigo und sein halber Freund. Ich merke schnell, dass sie es gut mit mir meinen, aber lieber den Beischlaf in ungestörter Zweisamkeit genießen wollen. Ich werde in einer Kneipe bei Paula abgesetzt und lerne alle ihre Freunde kennen. Wir gehen in einem Club und tanzen Samba, Salsa und Forró. Eine Liveband spielt und mir wird das hüftenschwingende Tanzen beigebracht (hat vielleicht auch etwas mit dem biblischen Schwingopfer zu tun). Anschließend werden wir nicht überfallen.
17.08.09 20:01 Uhr: Paula läd mich ein sie zu einem Essen zu begleiten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie ein von einem Picknick im Park geredet hat und bin verwundert als wir den Park durchquert haben ohne uns nieder zu lassen. Was wirklich passiert: Wir gehen in eine Kneipe und kochen. Jeder sollte etwas mitbringen und zubereiten. Ich habe nichts dabei. Um darüber hinweg zu täuschen helfe ich beim Apfelschneiden für den Schokodip. Es werden Instrumente zusammengesucht und eine gegen die Präsidentin des Bundesstaates Rio Grande do Sul rebellierende Band macht spontan ein Konzert. Alle klatschen, trommeln und tanzen – ich geiere nach dem Essen. Mindestens tausend Leute sind plötzlich in der Kneipe und geiern mit. Im Anschluss gehe ich in den Park und lasse mir die Sonne auf den Arm scheinen.
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… ist sehr anstrenged. Leider geht es nicht anders, denn die Vertikale bekommt meinem Körper nicht so gut. Das war gestern das sinnloseste besäufnis seit langem. Ich habe mit Lars, Maria und Angela eine DVD geschaut (NICHT geguckt!!), hab mich dabei ungefähr 3x so stark abgeschossen wie ich es vorhatte, bin danach ein paar Leuten in einen Club gefolgt von dem ich wusste, dass ich ihn scheisse finde, hab 10€ für Eintritt und 4€ für Bier (ganz wichtig, wenn man eh schon total fertig ist) bezahlt, hab alle verloren und bin nach hause gegangen
Nun sollte ich theoretisch zu einem Grillen gehen, allerdings werde ich das Bett denke ich nicht verlassen können. Schade! Das hätte sich allerdings eh mit dem Werderspiel überschnitten und das will ich ja als treuer Fan nicht verpassen.
Nachdem ich duschen war kann ich mich eventuell dazu dazu durchringen etwas über die letzten beiden Wochen zu schreiben! Ich kenn doch meine Leser.. ihr sitzt bestimmt zuhause und könnt es kaum erwarten von meinen spannenden Eskapaden zu hören, was? So ist es doch, nicht? Jaaaaaaaaaa
Liebes Bloggerbuch,
ich habe es geschafft. Ich bin nun endlich auch ein Blogger! Jetzt muss ich nur noch rausfinden was ein Blogger macht, dann kann es losgehen.
Lese gerade, man soll einfach schreiben was einem in den Kopf kommt und was man so gemacht hat. Na gut:
Gestern nen Video geschaut. Rocknrolla oder so. Ganz witzig gemacht. Etwas verworren. Musste nach der hälfte auf deutsch umschalten, da meine Mitschauer irgendwie Probleme mit dem Verständniss hatten. Das is ja mal so richtig blöd, wenn man mitten im Film plötzlich die Sprache und somit ja auch die Stimmen ändert. Bäh!
Leider packte mich nach dem Film die Vernunft und ich bin zur Schonung meines Knöchels nicht mehr ins Zukker. Natürlich war es gestern dann total geil(wie mir alle sagen). Na super!
Aber immerhin dankt es mir mein Fuß heute!
Egal nachher gehts ab zum Fußball. Werder gegen Gladbach. Mal sehen ob es dann endlich den ersten Budesligasieg gibt!
Ich werde es berichten.
Das tut man ja so als Blogger.
Apropos berichten:
Werde mir jetzt mal um mein Frühstück Gedanken machen. Mein Magen grummelt schon. Leider weiß ich nicht, wie man Tondateien hier einfügt. Sonst könntet ihr das jetzt hören!
Oder grummelt es etwa doch etwas tiefer? Man weiß es nicht. Aber ich werde es rausfinden. Und dann berichten. Das macht man ja schließlich so als Blogger.
Auf gehts!
der Name von diesem Blogg lässt mich melancholisch werden.
ich bin gerührt und liebe euch alle.
gerade bin ich in Oldenburg mit andi und eigentlich wollen wir schwimmen aber er sitzt seit stunden auf dem klo.scheinbar hat er einen infekt oder das bier gestern abend war schuld.
kann man den hintergrund eventuell grün machen?
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02.08.09 21:00 Uhr: Ich komme in Brasilien an und halte am Flughafen Ausschau nach meinem vermeidlichen Mitbewohner Endrigo. Ein Blick in eine dunkle Fensterscheibe: die Frisur sitzt! Lange suche ich nicht, denn schon gibt mir jemand am Eingang eindeutige Handsignale.
03.08.09 13:00 Uhr: Ich versuche den Stecker von meinem MacBook in die Steckdose zu stecken und mir stehen nach einem Stromschlag die Haare zu Berge. Ich wende wegen meiner Internetsucht sogar Gewalt an.
04.08.09 12:10 Uhr: Ich zittere: aklimatisiert habe ich mich noch nicht. Es sind höchstens 10°C. In der Wohnung ist es noch kälter, also trage ich alle mein Kleidungsstücke auf einmal. Mein Mitbewohner kommt rein und geht gleich wieder: Er hat mich unter dem Berg Klamotten nicht erkannt. Die Wohnungen hier in Brasilien haben keine Heizung. Ich koche Unmengen von Tee. Wer soll das alles trinken?
05.08.09 18:21 Uhr: Erst war ich shoppen, dann habe ich stundenlang nach einem Bankautomaten gesucht der MICH und meine VISA will. Es ist schon später Nachmittag als mich ein Regenschauer überrascht. Ich möchte in all der Aufregung einen Bus heranwinken und schaffe es nicht. Ich muss zu einer größeren Bushaltestelle wandern und es regnet immer noch: Meine Schuhe sind nicht so wasserfest wie ich dachte. Die Uni entpuppt sich als Jungle. Ich muss einen Berg besteigen um zum Informatikzentrum zu gelangen. Hier werden Informatiker nicht dick und ich bekomme endlich ordentlich Arschmuskeln.
06.08.09 14:28 Uhr: Es hört nicht mehr auf zu regnen. Endrigo arbeitet und Paula und Nadyuska (meine Mitbewohnerinnen) sind immer noch verschollen. Ich fühle mich einsam und esse Keckse. Ich kann nicht raus da ich weder Regenschirm noch trockene Schuhe habe. Auch meine Wäsche auf der Leine trocknet nicht. Wenn die Waschmaschine an ist schwankt das Licht im Tackt zu den Umdrehungen. Wie in einer Disko ist es hier dann.
07.08.09 22:45 Uhr: Die Uni fängt später an wegen Schweinegrippe und ich habe nichts zu tun. Es regnet. Ich fange an mich für Telenovelas zu erwärmen. Meine Lieblingstelenovela spielt in Indien und es geht um Kasten und Frauen die bei jeder Aufregung in Ohnmacht fallen.
08.08.09 19:13 Uhr: Dahni hat heute einen Wettkampf im lange Wörter aussprechen per Skype mit Endrigo gemacht:
Endrigo:
8/8/09 4:58 PM
anticonstitucionalissimamente
Daniel:
8/8/09 4:59 PM
immatrikulationsbescheinigung
Endrigo:
8/8/09 5:00 PM
otorrinolaringologista
Paula ist durch die Wohnung gefegt. Ich gehe auf einen Ball heute und es gibt eine heiden Aufregung: Ich habe nichts anzuziehen. Die drei Nachbarinnen machen eine Modenshow mit mir während ein Mann mir erzählt, dass seine Oma deutsche war. Alle haben hier deutsche Vorfahren. Ich bin verwirrt habe aber etwas zum anziehen.
09.08.09 18:32 Uhr: Heute bin ich mit Endrigo und seinem Boyfriend in einer Kneipe verabredet. Ich bin noch ganz schockiert von gestern. Ich habe kaum etwas verstanden und muss unbedingt mehr Portugisisch lernen. Besonders betrunkene Brasilianer verstehe ich nicht. Die mich auch nicht. Die Hände mussten her. Es gab sogar Odeuvre und einen Kellner der unaufhörlich Bier nachgeschenkt hat. Alles kostenlos.
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Ich finde Katzen sollten mehrsprachig aufwachsen, deswegen versuche ich Grady und Sukie nun Deutsch beizubringen. Englisch können sie ja schon… Ich weiß nicht ob es erfolgreich ist, geantwortet haben sie nämlich noch nicht.
Ich habe einen Blogg angelegt! Man muss ja im Trend bleiben.





